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Wernigeröder Wiesngaudi 2013 … Ein Absturz à la Bridget Jones

Oktober 8, 2013

Wernigeröder Wiesngaudi 2013 ... Ein Absturz à la Bridget Jones

Samstag, 05.10.2013

Zigaretten: mindestens 30, Alkoholeinheiten: zuviele (3 Maß Red Bull-Wodka + diverse Schnäpse), Kalorien: zu wenig (ein Teller Pasta um 17Uhr als Frühstück und ein Eis mit Karamelsoße nachts um zwei bei McDonalds, an das ich mich aber nicht mehr richtig erinnern kann, genau wie an die halbe Bretzel zwischendurch)

11:00Uhr: Ich öffne das erste Mal die Augen, beschließe aber sofort es sein zu lassen und weiterzuschlafen.

12:00Uhr: Das zweite Mal heben sich meine Lider. Eigentlich wolltest du eher aufstehen und noch ein paar Seiten lesen. Ach egal, schlaf weiter!

12:10Uhr: Mein Handy liegt neben mir, ich werde geblendet vom hellen Bildschirm, der drei neue whatsapp-Nachrichten anzeigt. „Wir treffen uns halb vier, um uns für die Wernigeröder Wiesngaudi fertig zu machen und gemeinsam Pasta zu essen. Meine Augen fallen wieder zu.

12:30Uhr: Wieder wach: „Mist, wir müssen eine Umleitung fahren und brauchen deshalb mind. eine Stunde). Meine Augen interessiert das einen feuchten Dreck. Sie fallen wieder genüsslich zu.

13:00Uhr: Mist, wieder eingeschlafen! Endlich erhebe ich mich, aber auch nur, weil mir meine Mieze schon drei Mal ihre Barthaare in die Nase geschoben hat, um mir zu sagen, dass sie Hunger hat.

13:05Uhr: Ich genieße mein Frühstück, also einen Kaffee und zwei Zigaretten, auf dem Südbalkon und lasse mich von einem Specht und einem roten Eichhörnchen ablenken, die beide den Nussbaum plündern.

13:20Uhr: Ich habe mich ins Bad geschleppt, mein Kreislauf ist nicht sonderlich einverstanden mit meinem Frühstück. Mir ist es herzlich egal, ich mache mich trotzdem ausgehfertig.

14:20Uhr: Yeah, Bestzeit!

14:30Uhr: Tasche packen: Tasche auf, Dirndl, Make-Up und Schuhe rein, Tasche zu. Wenigstens das ging schnell.

14:40Uhr: Abfahrt

15:40Uhr: Wir sind zu spät, aber die ersten 🙂

16:00Uhr: Das Dirndl sitzt, die Haare noch nicht.

16:30Uhr: Die Haare sitzen immer noch nicht.

17:00Uhr: Die Haare sitzen und ich habe mich endlich für ein paar Schuhe entschieden.

17:20Uhr: Eigentlich wollten wir jetzt losfahren. Die Jungs sind fertig mit kochen, wir versammeln uns am Tisch.

18:00Uhr: In Ruhe und ganz gemütlich aufgegessen, ess gab Kuchen zum Nachtisch (habe ich den oben unterschlagen?). Alle brechen in Panik auf.

18:20Uhr: Endlich im Festzelt angekommen.

18:35Uhr: Wir stehen auf den Bänken und singen und wundern uns selbst über so viel Einsatzbereitschaft, die umgekehrt proportional zum Alkoholpegel steht.

20:00Uhr: Ich glaube, ich bin ein wenig angeheitert. Schuld ist wohl der von meiner Schwester in ihrem BH geschmuggelte Schnaps, den wir Glühschnaps getauft haben, denn er war heiß wie Glühwein. Und hat gesessen.

21:00Uhr: Ich angeheitert? Ich bin vollkommen nüchtern!

22:00Uhr: Meine beste Freundin stützt mich auf dem Weg zum Raucherzelt. Wir haben vor 10 Minuten über einen meiner Ex-Liebhaber geredet, bei dem wir uns fragen, was aus ihm geworden ist. Prompt steht sein Bruder vor uns. Im nachhinein ist es mir peinlich, dass ich nur gefragt habe, wie es seinem Bruder geht 😀

23:00Uhr (oder war es kurz nach 22Uhr??): Die Hermes House Band tritt endlich auf. Ich falle drei Mal fast von der Bank, mein Mann verliert seine Kette und ich verbringe im alkoholisierten Enthusiasmus mind. 30 Minuten unter den Bänken, um die dazugehörigen Anhänger zu finden. Leider war ich nicht mehr in der Lage, den anderen zu erklären, was ich da unten mache, aber ich habe trotzdem drei von vier Anhängern wiedergefunden. Ich habe heute noch Respekt vor dieser Meisterleistung.

23:15Uhr: Wir tanzen wild auf der Tanzfläche. Zwischendurch habe ich einen unserer Single-Jungs davon abgehalten, die Freundin von meiner Schwester anzubaggern. Sie war vor ihm geflüchtet und er glaubte mir nicht, dass sie lesbisch sei. Erst die Beteuerung, dass ich ihn sofort nehmen würde, wenn ich nicht verheiratet wär, brachte ihn wieder zur Ruhe, meinen Mann aber aus der Ruhe.

23:30Uhr: Habe freudig und überschwänglich meine alte Kindergärtnerin Andrea begrüßt. Sie erkannte mich nicht mehr.

23:40Uhr: Ich verkrieche mich unter den Bänken. Nicht, weil mir der Auftritt vor meiner Kindergärtnerin peinlich war. Neeein…mir ist die Kette wieder eingefallen. Finde den 4. Anhänger trotzdem nicht.

geschätzt 01:00Uhr: Wir fahren zu McDonalds. Irgendwer bestellt was, irgendwie finde ich einen Platz. Irgendwer stellt mir ein Eis hin, ich löffle drumherum, weil ich nur die Karamellsoße will. Ich höre, wie irgendjemand sagt, dass mein Mann dank des Alkohols beim Essen aussieht wie David Hasselhoff. Mir ist es tatsächlich egal, er darf weiteressen. (!!!)

02:30Uhr: Irgendwie sind wir bei Nachbars im Keller gelandet, meine Schwester und ich reißen die Mikros an uns und singen unaufhörlich Lieder von Robbie und Take That. Den Höhepunkt erreichen wir bei „Better Man“.

04:00Uhr: Mein Mann und ich schleichen uns bei unseren Eltern ins Haus, Mama steht im Bademantel vor mir, nicht wie früher, weil sie auf uns gewartet hat, sie macht Papa Kaffee, weil er gleich zur Arbeit muss. Papa lacht uns aus, trinkt seinen Kaffee und fährt zur Arbeit.

04:10Uhr: Irgendwie habe ich es aus dem Dirndl und ins Bett geschafft. Mir fallen sofort die Augen zu.

Nächster Morgen: Ich wache auf und sage: „Nie wieder Alkohol!“ Mein Mann ist so nett und lacht darüber!

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